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Gemeinschaftsarbeit mit anderen Organisationen

Viele seiner Arbeiten hat der DVT in den letzten Jahren in laufendem Gedanken- und Erfahrungsaustausch mit allen Stellen durchgeführt, die ihm und seinen Aufgaben mehr oder weniger nahestehen.
 
Eine erfreuliche Entwicklung erfuhr die technisch-wissenschaftliche Mitarbeit bei jenen Organisationen, die wirtschaftlichen oder berufsständischen Zielen dienen. Zu den großen Verbänden der Industrie und Wirtschaft, insbesondere zum Bundesverband der Deutschen Industrie, zum Deutschen Industrie- und Handelstag, aber auch zum Bundesverband der freien Berufe bestehen enge und freundschaftliche Verbindungen.
 
Mit den berufsständischen Ingenieurvereinigungen, dem Verein Beratender Ingenieure, dem Verband Selbständiger Ingenieure und dem Zentralverband Berufsständischer Ingenieurvereinigungen werden Aufgaben gemeinsam behandelt. Wo es von Fall zu Fall gemeinsame oder sich überschneidende Probleme erfordern, wird eine von wechselseitigem Vertrauen getragene Zusammenarbeit gepflegt. Dies gilt auch für die an der Tätigkeit des DVT interessierten Ministerien des Bundes, der Länder und ihrer Behörden.
 
Günstige Ergebnisse verzeichnet auch die Beteiligung des DVT an Arbeiten für Pläne und Vorhaben unterschiedlicher Art, bei denen die Einschaltung von Organen der technischen Wissenschaften notwendig ist. Hierzu gehört u. a. die Mitarbeit in der Deutschen Kommission für Ingenieurausbildung, die Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft technisch-wirtschaftlicher Bibliotheken und mit der Neuen Deutschen Biographie, die ein umfassendes biographisches Nachschlagewerk über bedeutende Persönlichkeiten des deutschen Kulturraumes herausgibt.
 
Nicht zuletzt aufgrund von Bemühungen des DVT ist es Ende 1965 gelungen, mit Unterstützung der Stiftung Volkswagenwerk (heute Volkswagenstiftung) an der Universität Kiel zur Förderung des naturwissenschaftlichen Unterrichts an den Höheren Schulen ein Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften zu errichten. Erster Direktor dieses Institutes war Prof. Dr. K. Hecht, der Vorsitzende des DVT-Ausschusses für Bildungsfragen. Über diesen Ausschuss hat der DVT auch die Errichtung des Bildungsrates unterstützt.
 
In einem Schreiben an den Bundespräsidenten wurde im Jahr 1965 die Bitte und der Wunsch des DVT vorgetragen, dass im Bildungsrat die Natur- und Technikwissenschaften entsprechend ihrer Bedeutung für unsere Zeit angemessen vertreten sind. Die Bildungswerte der Naturwissenschaften und der Technik können nur von solchen Persönlichkeiten sachgemäß erkannt und vertreten werden, die selbst dem Bereich dieser Wissenschaften entstammen.
 
Ein Verzeichnis der auskunftsfähigen Dokumentationsstellen, dessen erste Auflage der DVT in früheren Jahren veranlasst hatte, wurde in erweiterter Auflage durch den Deutschen Normenausschuss, den DVT und die Deutsche Gesellschaft für Dokumentation veröffentlicht. Im Rationalisierungs-Kuratorium der Deutschen Wirtschaft (RKW), im Verein zur Förderung von Forschungsinstituten der Rationalisierung und in der Arbeitsgemeinschaft für Rationalisierung war der DVT zu dieser Zeit Mitglied.
 
An den Arbeiten des Deutschen Normenausschusses sowie des Deutschen Ausschusses für das Schiedsgerichtswesen, der bis 1934 als Ausschuss des früheren Verbandes bestand, nahm der DVT regen Anteil.
 
Erwähnung verdienen soll nicht zuletzt die engen Beziehungen zum Deutschen Museum, zur Volkswagenstiftung und zur Stiftung Werner-von-Siemens-Ring, deren Stiftungsrat der Vorsitzende des DVT angehört und dessen Geschäftsführung mit der des DVT am 1. Januar 1961 wieder zusammengelegt worden ist, wie es bereits vor 1934 der Fall war.