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Gemeinschaftsausschuss der Technik

Starker Ausdruck der Bemühungen um alle Probleme, die zwar die Technik sehr eng berühren, aber über die Grenzen der technisch-wissenschaftlichen Vereinigungen hinausgehen, ist die Mitarbeit des DVT im Gemeinschaftsanschluss der Technik (GdT).
 
Der GdT wurde nach fast einjähriger Vorbereitung im April 1949 in Düsseldorf auf Initiative des DVT gegründet und in den folgenden Jahren ausgebaut.
 
Sein Zweck war die Zusammenfassung aller an der Entwicklung und Anwendung der Technik beteiligten und interessierten Kreise. Ihm wurde die Aufgabe gestellt, ohne Vertretung von Sonderwünschen eine vom Standpunkt der Allgemeinheit für notwendig erachtete oder gewünschte sachliche Stellungnahme zu Fragen der Technik herbeizuführen.
 
Um diesem Anspruch gerecht zu werden, war der Kreis der in ihm wirkenden Gruppen weit gefasst:
 
  • technisch-wissenschaftliche Vereine,
  • berufsständische Ingenieurvereinigungen,
  • Verbände der Wirtschaft und Arbeitgeber,
  • Organisationen der Arbeitnehmer
  • und mit Fragen der Technik befasste Bundesministerien.
 
Schwerpunkte der Arbeit waren:
 
  • der gesetzliche Schutz der Berufsbezeichnung Ingenieur,
  • der gewerblicher Rechtsschutz und Urheberrecht,
  • das technische Sachverständigen- und Schiedswesen,
  • die Bedeutung der Technik im öffentlichen Dienst,
  • die Möglichkeiten der umfassenden Information und Dokumentation und
  • die GdT-Informationsstelle über Technische Regelwerke
 
Die „GdT-Informationsstelle über Technische Regelwerke“ wurde vom DVT errichtet und hatte folgende Aufgaben:
 
  • Ermittlung von Stellen und Organisationen, die sich mit überbetrieblichen Festlegungen technischen Inhalts befassen, einschließlich ihres Aufgabenbereichs.
  • Erfassung aller überbetrieblichen Festlegungen technischen Inhalts, einschließlich solcher auf ergonometrischem Gebiet, nach ihrem Titel und ihrer Thematik (Titeldokumentation).
  • Ermittlung von Vorhaben einschlägiger Stellen und Organisationen von ihrer Inangriffnahme bis zu ihrer Beendigung.
  • Förderung der Kooperation und Koordinierung der Arbeiten aller Stellen und Organisationen, die sich mit überbetrieblichen technischen Festlegungen befassen.
  • Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen auf dem Gebiet der Dokumentation und Zusammenstellung der Themen, die Gegenstand dieser Dokumentationen sind.
  • Erteilung von Auskünften an interessierte Kreise einschließlich öffentlicher Stellen
  • Erfassung ausländischer Regelwerke, soweit sich dies als zweckmäßig erweist.
 
Am 20. Januar 1977 wurde vertraglich zwischen dem DVT und dem DIN Deutsches Institut für Normung e. V. vereinbart, die beim DVT bestehende Geschäftsstelle der GdT-Informationsstelle über Technische Regelwerke an das DIN zu überführen.