DVT-Vorstand diskutiert mit Bundestagsabgeordneten über Sicherheitsforschung
Die Bundesregierung hat die Sicherheitsforschung als wichtiges Handlungsfeld mit großem wirtschaftlichem Potenzial identifiziert. Im Rahmen ihrer "Hightech-Strategie für Deutschland" spricht sie von einem Umsatzvolumen von 10 Mrd. Euro für sicherheitstechnische Produkte und Dienstleistungen in 2005, von dem allein 3,6 Mrd. Euro auf die IT-Sicherheit entfallen. Aber nicht nur die wirtschaftliche Bedeutung ist enorm, auch die Freiheit der Gesellschaft und deren Absicherung mit technischen Mitteln will die Bundesregierung garantieren.Bis Mitte 2007 will sie deshalb ein nationales Sicherheitsforschungsprogramm auflegen, mit dem die Modernisierung der rechtlichen und technologischen Rahmenbedingungen sowie eine gezielte Förderung der Forschung und marktnaher Entwicklungen verbunden ist.
Der DVT stellt anlässlich seines zweiten Parlamentarischen Abends im Jahr 2006 drei Themenbereiche der aktuellen Sicherheitsforschung zur Diskussion: Aktuelle Entwicklungen in der Grundlagenforschung, die Bedeutung von Safety und Security für den Mittelstand sowie Datenschutz als integralen Bestandteil zukunftssicherer Anwendungen. Die Einladung erfolgt unter dem Titel "Sicherheitsforschung - Nationale Anforderungen in Safety und Security".
Bei der Grundlagenforschung erörtert der DVT Fragen nach den künftigen Schwerpunkten und den Möglichkeiten öffentlicher Förderung. Der zweite Vortrag beleuchtet die Synergien zwischen militärischen und zivilen Anwendungen und problematisiert die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Sicherheitsindustrie. Im letzten Beitrag geht der Referent auf besondere Herausforderungen des Datenschutzes bei sicherheitstechnischen Applikationen ein und fragt nach Anforderungen an die Systembetreiber.
Eingeladen sind die Mitglieder des Deutschen Bundestages, deren Mitarbeiter/innen sowie die Referenten bzw. Referentinnen der Fraktionen.
Vertreter von DVT-Mitgliedsvereinen - konkret VDI, VDE, GI und GDD - führen in die verschiedenen Aspekte des Themas ein. Es folgt traditionell die Aussprache und Diskussion mit den Abgeordneten.


