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FEANI spricht auf Hannover-Messe über Mobilität

Nach der Begrüßung durch FEANI-Präsident Dr.-Ing. Willi Fuchs hielt EU-Kommissar Dr. Vladimir Spidla eine vielbeachtete Rede zum Thema "Mobilität von Ingenieuren in Europa". Er verwies vor allem auf den bei EU-Bürgern notwendigen Mentalitätswechsel, der Mobilität erst möglich machen kann. Statt Angst vor persönlicher Veränderung müsse die Lust auf Neues gefördert werden. Dafür sei es unabdingbar, dass die EU bürokratische Hürden für migrationswillige Arbeitnehmer weitestgehend abbaue und so Anreize zur Arbeit im Ausland schaffe. Mobilität sei Voraussetzung für persönliches Wachstum und interkulturelle Verständigung, hob Spidla die positiven Aspekte grenzüberschreitenden Arbeitens hervor.
 
In ihren anschließenden Vorträgen über die Professional Card sowie das EUR ACE-Projekt stellten Philippe Wauters, FEANI-Generalsekretär, und Leon Jean Blaffard, FEANI-Referent, die Initiativen der FEANI dar, mit denen die Anerkennung beruflicher Qualifikationen erleichtert werden soll. Sie machten deutlich, dass die gegenseitige Anerkennung von Ausbildungsabschlüssen und Berufserfahrung die Chancen migrierender Ingenieurinnen und Ingenieure erheblich verbessere, auf einem ausländischen Arbeitsmarkt Fuß zu fassen.
 
Von den Teilnehmer/innen der Veranstaltung kam die Anregung, die Interessen von Familien besser zu berücksichtigen, um Arbeitnehmer/innen den Ortwechsel so einfach wie möglich zu gestalten. Wauters versprach, dieses Thema bei der Weiterentwicklung der Initiative zu berücksichtigen.
 
 

Im vertraulichen Gespräch: Dr.-Ing. Willi Fuchs (r.) und Dr. Vladimir Spidla