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Aktuelles



Neue Geschäftsbesorgung ab Juli 2016

Berlin, 30.06.2016
 
Die Verbandsversammlung des DVT hat am 03.06.2016 beschlossen, die Geschäftsbesorgung für den Deutschen Verband Technisch-Wissenschaftlicher Vereine ab dem 01.07.2016 von der VDI/VDE Innovation + Technik GmbH an den VDI e.V. zu übergeben. Der VDI e.V. verfügt nachweislich über große Expertise und eine breite Vernetzung im Verbandswesen. Beides wird für den DVT sehr vorteilhaft sein.
 
Ansprechpartner im VDI ist Herr Dr. Thomas Kiefer (Telefon: 0211/6214305, E-Mail: kiefer@vdi.de).


Pressemitteilung: 100 Jahre DVT und neuer Vorsitzender

Berlin, im Juni 2016
 
„Der DVT steht für erfolgreiche Mitgestaltung von Technikwissenschaften. Auch nach hundert Jahren haben die Themen Nachwuchs, Bildung und internationale Mobilität nicht an Aktualität und Brisanz verloren und benötigen unsere stetige Aufmerksamkeit und unseren Einsatz.“, so fasst der neue Vor-sitzende des DVT, Dr. Hans Heinz Zimmer, die aktuelle Identität des Verbands anlässlich des 100-jährigen Jubiläums auf der Verbandsversammlung am 3. Juni 2016 in Berlin zusammen.
 
Dr. Zimmer folgte im Juni 2016 als Vorsitzender auf Herrn Prof. Gerlach. Dr. Zimmer ist seit fast zehn Jahren Mitglied des Vorstands und hat einen exzellenten Zugang zu den wichtigen Akteuren in Wirt-schaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft. Dr. Zimmer dankte Prof. Gerlach für die vergangenen Jahre hochengagierter Arbeit für den DVT, insbesondere die Führung des Strategieprozesses zur Schärfung der Ziele des DVT. Wesentliche Pfeiler sind die verstärkte Mitarbeit des DVT in der Vereini-gung der europäischen Ingenieurverbände FEANI und die Nutzung des DVT als nationale Plattform des Austausches.
 
Neu in den DVT-Vorstand wurde Herr Ansgar Hinz, seit April 2016 Vorstandsvorsitzender des VDE, gewählt.
 
Hier finden Sie die Pressemitteilung als pdf.


Wissenschaftlicher Nachwuchs braucht Perspektiven!

Berlin, 2. Oktober 2015
 
Erfolgreich Nachwuchs für die Forschung gewinnen bedeutet, die Bedürfnisse junger Menschen zu kenne und ernst zu nehmen.
 
Im Rahmen der Podiumsdiskussion in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften möchte die Stiftung Werner-von-Siemens-Ring heute Anstoß geben, die aktuellen Initiativen zur Verbesserung der Perspektiven des akademischen Nachwuchses weiter zu denken.
 
Neben Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft werden insbesondere auch junge Forscherinnen und Forscher zu Wort kommen.
 
Herr Prof. Dr. Gerald Gerlach, Vorsitzender des DVT, wird die Standpunkte aus Sicht der teschnischen und naturwissenschaftlichen Fachgesellschaften vertreten.
Weitere Podiumsteilnehmer sind:
  • Dr. Gerhard F. Braun,
    Vizepräsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände
  • Prof. Dr. Georg Krausch,
    Präsident der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
  • Dr. Daniela De Ridder, MdB
    Bundestagsfraktion der SPD
  • Wechselnde Jungwissenschaftler
    aus dem Netzwerk der Stiftung Werner-von-Siemens-Ring
 
Mehr Informationen finden Sie hier:
www.siemens-ring.de


Christoph Pienkoß ist neuer Geschäftsführer der DGQ

Frankfurt/Main, 1. Oktober 2015
 
Christoph Pienkoß (41) ist ab dem 1. Oktober 2015 geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Qualität (DGQ). Der Diplom-Ingenieur für Stadt- und Regionalplanung übernimmt in Personalunion auch die Geschäftsführung der Dienstleistungstochter DGQ Service GmbH sowie der Forschungsgemeinschaft Qualität (FGQ).


Dr.-Ing. Thomas Kathöfer übernimmt Hauptgeschäftsführung der AiF

Köln, 1. Oktober 2015
 
Dr.-Ing. Thomas Kathöfer (58) ist ab 1. Oktober 2015 Hauptgeschäftsführer der AiF, der führenden nationalen Organisation zur Förderung angewandter Forschung und Entwicklung für den deutschen Mittelstand. Ab sofort wird der Wirtschaftsingenieur die AiF gemeinsam mit der Präsidentin, Yvonne Karmann-Proppert, nach außen vertreten. Die strategische Positionierung der AiF und der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF), unter anderem mit Blick auf die Hightech-Strategie des Bundes, bildet einen weiteren Schwerpunkt seiner Arbeit.


DFG-Förderatlas 2015 - Forschungsförderung lohnt sich!

Bonn, 3. September 2015
 
Worin liegen die Stärken des Forschungssystems in Deutschland – und wo? Welche Bedeutung haben Drittmittel für die Finanzierung von Forschungsprojekten – und wie nutzen die Universitäten und Forschungsinstitute diese Mittel? Welche Effekte haben besondere Förderprogramme – etwa die Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder zur Stärkung der Spitzenforschung? Wie ist es um die Zusammenarbeit zwischen universitärer und außeruniversitärer Forschung bestellt – oder um die internationale Attraktivität des Forschungsstandorts Deutschland? Umfassende Zahlen, Daten und grafische Darstellungen zu diesen und zahlreichen anderen Themen enthält der Förderatlas 2015 der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), den die DFG am Donnerstag, dem 3. September 2015, mit der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) in Berlin vorgestellt hat.
 
Mehr Informationen zum DFG-Förderatlas 2015 finden Sie hier:
http://www.dfg.de/sites/foerderatlas2015/
 


Forschung schafft Arbeitsplätze

Berlin, 29. Juli 2015
 
Eine Mehrheit der deutschen Bevölkerung sieht Investitionen in Forschung als besten Weg, um Arbeitsplätze zu schaffen.
 
Diese Gewissheit geht aus dem Wissenschaftsbarometer 2015 hervor. Das Wissenschaftsbarometer ist eine repräsentative Umfrage von mehr als 1.000 Personen, die die Initiative Wissenschaft im Dialog in Auftrag gegeben hat.
 
Das aktuelle Wissenschaftsbarometer 2015 zeigt darüber hinaus, dass Bürger bei der Bewertung neuer, nutzenversprechender Technologien mit unbekanntem Risiko gespalten sind: Ein Drittel spricht sich für die Weiterentwicklung aus, ein weiteres Drittel ist dagegen, der Rest ist unentschieden. Weitere Themen der repräsentativen Umfrage sind u. a. das Vertrauen der Bürger in die Aussagen von Wissenschaftlern oder der Einfluss der Forschung auf die Politik.
 
Mehr Informationen zum Wissenschaftsbarometer finden Sie hier:
http://www.wissenschaft-im-dialog.de/projekte/wissenschaftsbarometer
 
Wissenschaft im Dialog bringt Wissenschaft und Gesellschaft miteinander ins Gespräch. Wissenschaft im Dialog wurde 1999 von den großen deutschen Wissenschaftsorganisationen gemeinsam mit dem Deutschen Verband Technisch-Wissenschaftlicher Vereine gegründet.


Netzwerktreffen der EUR ING in Karlsruhe

Karlsruhe 20. Juni 2015
 
Seit 1986 haben wir in Europa mit dem EUR ING-Titel der europäischen Ingenieurvereinigung FEANI ein funktionierendes und etabliertes Verfahren zur grenzüberschreitenden Anerkennung von Berufsqualifikationen.
 
Um die aktuellen Anforderungen und die Wirkung des EUR ING besser verstehen und Verbesserungsmöglichkeiten erkennen zu können, hat der DVT am 20. Juni 2015 die EUR ING aus Baden-Würtemberg zu einem regionalen Erfahrungsaustausch nach Karlsruhe einladen.
 
Die 15 Teilnehmern des Netzwerktreffens haben intensiv über ihre persönlichen Erfahrungen mit den EUR ING berichtet und diskutiert. Es konnte insbesondere folgende Erfahrungen festgehalten werden:
  • Der EUR ING hilft als Qualifikationsnachweis für Bewerbungen.
  • Der EUR ING ist ein anerkannter Qualifikationsnachweis für tarifliche Einstufungen.
  • Der EUR ING wird erfolgreich als Qualifikationsnachweis für Auftragsangebote verwendet.
  • Der EUR ING kann bei der Anerkennung der Freiberuflichkeit beim Finanzamt herangezogen werden.
  • Der EUR ING ist gegenüber Versicherungen ein geeigneter Qualifikationsnachweis von Selbstständigen.
 
Für den EUR ING wurde festgehalten, dass die Öffentlichkeitsarbeit weiter verbessert werden sollte, um den seit fast drei Jahrzehnten existierenden EUR ING weiter bekannt zu machen.
 
Die Vernetzung mit anderen EUR ING wird von den Anwesenden sehr begrüßt. Der DVT wird daher die regionale und virtuelle Vernetzung weiter ausgebauen.
 
Mehr Informationen zum EUR ING finden Sie hier: www.dvt-net.de/europa/eur-ing.html


Prof. Dr. Gerald Linke ist neues Vorstandsmitglied des DVT

Berlin, 12. Juni 2015
 
Herr Prof. Dr. Gerald Linke ist neues Vorstandssmitglied des DVT.
 
Seit 3. Juli 2014 ist Gerald Linke Hauptgeschäftsführer des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfaches (DVGW) in Bonn. Als anerkannter Experte der Gastechnik ist Dr. Linke in zahlreichen Gremien auch international aktiv.
 
Gerald Linke (50) hat an der Technischen Universität Braunschweig Physik studiert und wurde dort 1994 zum Dr. rer. nat. promoviert. Seit 1995 hatte Linke verschiedene technische Führungspositionen bei der Ruhrgas AG (später E.ON Ruhrgas AG) in Essen inne.
 


DVT-Jahresbericht 2014 veröffentlicht

Berlin, 12. Mai 2015
 
Der Jahresbericht des DVT kann ab sofort unter folgendem Link als pdf aufgerufen werden: DVT-Jahresbericht 2014.pdf
 
Der DVT hat sich im vergangenen Jahr das Ziel gesetzt, ein Leitbild zu entwickeln, das zwei Funktionen erfüllen soll: Identität nach außen schaffen und Orientierung nach innen. Um diese Ziele zu erreichen, wurde ein Strategieprozess durchgeführt. Der stufenweise Prozess umfasste eine Umfrage und einen anschließenden Workshop.
 
In Anlehnung an die satzungsgemäßen Zwecke des DVT wurden folgende Schwerpunktthemen identifiziert:

  • Bildung und Nachwuchs – Menschen im Mittelpunkt
  • Wissenschaft und Wirtschaft – Innovationen für die Gesellschaft
  • Profession und Ehrenamt – Gemeinsam für die Zukunft
  • Kommunikation und Öffentlichkeit – erklären, begeistern, einbeziehen
 
Diese Schwerpunktthemen sollen in einem nachfolgenden Strategiepapier substantiell ausgearbeitet werden.
 
Im DVT sind ausschließlich gemeinnützige Vereine und Fachgesellschaften aus Naturwissenschaft und Technik mit mehr als 210.000 persönlichen und über 17.000 institutionellen Mitgliedern organisiert.
 
Die gemeinnützigen Mitglieder des DVT repräsentieren das gesamte Feld der deutschen Technik- und Naturwissenschaften in Wirtschaft und Wissenschaft.
 
Die Mitglieder des DVT übernehmen gesellschaftliche Verantwortung und leisten einen substantiellen Beitrag für ein nachhaltiges Wissenschafts- und Wirtschaftssystem in Deutschland und Europa.
 
Weitere Informationen können Sie dem Jahresbericht entnehmen:
DVT-Jahresbericht 2014.pdf


Gemeinsam für den Nachwuchs

Berlin, 22. April 2015
 
Am 22. April 2015 fand in Berlin die erste Sitzung des DVT-Ausschusses "Nachwuchs" statt. Mit der Gründung des Ausschusses knüpft der DVT an die erfolgreichen Workshops zum Thema „Nachwuchsförderung“ an.
 
Aufgaben des Ausschusses zur Förderung des technisch-wissenschaftlichen Nachwuchses sind:
- der Informationsaustausch mit anderen gemeinnützigen Institutionen,
- die Erarbeitung von Analysen, Positionen und Empfehlungen,
- die Durchführung von Veranstaltungen und Fachtagungen und
- die Veröffentlichung von Publikationen.


Carl-Zeiss-Stiftung ist Wissenschaftsstiftung des Jahres 2015

Berlin, 23. März 2015
 
Die Deutsche Universitätsstiftung und die Dr. Jürgen Rembold Stiftung zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements haben den Preis ausgelobt. Die mit 10.000 € dotierte Auszeichnung wird heute im Rahmen der siebten Gala der Deutschen Wissenschaft in Mainz vergeben.
 
Die von dem Physiker Ernst Abbe im Jahre 1889 gegründete Carl-Zeiss-Stiftung ist die älteste private Stiftung in Deutschland mit dem institutionellen Auftrag, die Wissenschaften an den Hochschulen zu fördern. Sie konzentriert ihre Förderung auf Hochschulen in den Bundesländern Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Thüringen und legt ihr Augenmerk auf die naturwissenschaftlichen und technischen Fächer. Ihr Förderspektrum reicht von Doktoranden- und Postdoktoranden-Stipendien über Junior- und Stiftungsprofessuren bis hin zu Rückkehrer- und Strukturprogrammen.
 
Mehr als 80 Mio. € hat die Carl-Zeiss-Stiftung, die sich aus Gewinnen der beiden Stiftungsunternehmen Zeiss und Schott finanziert, von 2007 bis 2014 zur Förderung der Wissenschaft bewilligt. 194 Doktoranden und 76 Postdoktoranden haben in diesem Zeitraum ein Stipendium erhalten, 26 Juniorprofessoren, 27 wissenschaftlich exzellente, interdisziplinär arbeitende Forschungsgruppen und neun Stiftungsprofessuren wurden gefördert. Ebenso wurden seit 2013 zehn Rückberufungen deutscher Nachwuchswissenschaftler aus dem Ausland ermöglicht.
 
“Die Carl-Zeiss-Stiftung baut Brücken von der Wirtschaft zur Wissenschaft. Sie ist ein Motor für Veränderungen und ermöglicht Universitäten, neue innovative Forschungsfelder zu erschließen. Insbesondere in der Nachwuchsförderung erweist sie sich als wichtiger Impulsgeber, der mutig in die Zukunft investiert. Mit Hilfe der Carl-Zeiss-Stiftung können Universitäten junge Spitzenkräfte und internationale Spitzenforscher gewinnen. Dadurch schärfen Hochschulen ihr Profil und erhöhen ihre Konkurrenzfähigkeit”, erläuterte der Präsident des Deutschen Hochschulverbandes, Professor Dr. Bernhard Kempen, der zugleich Präsidiumsmitglied der Deutschen Universitätsstiftung ist, die Entscheidung der Jury zugunsten der Carl-Zeiss-Stiftung. “Mit ihrem Engagement hat die Carl-Zeiss-Stiftung Maßstäbe in der Wissenschaftsförderung gesetzt, an denen sich andere Stiftungen, Stifterinnen und Stifter orientieren können.”
 
(Quelle: Deutscher Hochschulverband)


Hightech-Forum nimmt Arbeit auf

Berlin, 17. März 2015
 
Seit Anfang 2015 berät das von Bildungsministerin Johanna Wanka berufene Forum die Bundesregierung in Hightech-Fragen. 20 Vertreter aus den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft beschäftigen sich dabei mit zukunftsgewandten Themen wie der Weiterentwicklung und Internationalisierung von Spitzenclustern, dem Transfer von der Wissenschaft in die Wirtschaft und dem Erstellen neuer Innovationsmodelle.
 
Um die Umsetzung der Hightech-Entwicklung weiter fortzuführen arbeiten die Mitglieder an mehreren zentralen Bereichen. Die Diskussion um aktuelle Entwicklungen der Innovationspolitik steht dabei ebenso im Mittelpunkt wie das Formulieren neuer Forschungsaufgaben und der Entwicklung von Zukunftsszenarien.
 
Den Vorsitz des Hightech-Forums haben Andreas Barner, Präsident des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft und Vorsitzender der Unternehmensleitung von Boehringer Ingelheim, sowie Reimund Neugebauer, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, übernommen. Beide Institutionen – Stifterverband und Fraunhofer-Gesellschaft – sind Mitglieder des DVT.
 
Weitere Informationen erhalten Sie auf www.hightech-forum.de.


EFI-Jahresgutachten 2015

Berlin, 26. Januar 2015
 
Die Expertenkommission Forschung und Innovation hat im Rahmen ihrer Arbeit das Jahresgutachten 2015 veröffentlicht. Der Schwerpunkt der Jahresgutachten liegt dabei nicht in der Darstellung einzelner, isolierter Sachverhalte, Indikatoren oder Trends, sondern in der Entwicklung eines Gesamtbildes und der Erarbeitung der besonders wichtigen Handlungsempfehlungen für die Innovationspolitik.
 
Die Kernthemen des EFI-Jahresgutachtens 2015 sind
  • Innovationsförderung durch Clusterpolitik,
  • MOOCs als Innovation im Bildungsbereich,
  • Digitale Innovation und Reformbedarf im Urheberrecht,
  • Additive Fertigung ("3D-Druck")

  • Das EFI-Jahresgutachten 2015 kann unter www.e-fi.de heruntergeladen werden.


    Prof. Dr.-Ing. Bruno O. Braun erhält Großes Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik

    Köln, 26. Januar 2015
     
    Prof. Dr.-Ing. Bruno Otto Braun hat das Große Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland von Bundespräsident Joachim Gauck erhalten. Braun, Aufsichtsratsvorsitzende der TÜV Rheinland und ehemaliger Vorsitzender des DVT, wird so für seine Leistungen in Wirtschaft, Völkerverständigung und Kultur ausgezeichnet.
     
    Der nordrhein-westfälische Wirtschaftsminister Garrelt Duin, welcher das Große Verdienstkreuz an Braun überreichte, erklärte in seiner Laudatio: „Mit Engagement und Weitsicht hat Professor Braun die Zukunftsfähigkeit des Technologiestandorts Deutschlands aktiv mitgestaltet. Als 'Konzernchef alter Schule' im allerbesten Sinne hat er dabei ein ausgeprägtes Bewusstsein für gesellschaftliche Verantwortung bewahrt und sich für den interkulturellen Austausch und die Förderung junger Musiktalente eingesetzt.“
     
    Prof. Dr. Bruno O. Braun übernahm 1993 die Führung der TÜV Rheinland Group und entwickelte sie von einer regional geprägten Prüforganisation mit staatlichen Aufträgen zu einem internationalen Dienstleister auf dem freien Markt. Mit 1.200 Milliarden Euro Umsatz und ca. 14.000 Mitarbeitern gehört die TÜV Rheinland Group heute zu einem der größten Unternehmen für Sicherheit und Qualität weltweit.
    Neben seiner Tätigkeit bei der TÜV Rheinland Group leistete er als Präsident der Deutsch-Belgisch-Luxemburgischen Außenhandelskammer, sowie als ehrenamtlicher Vorsitzender des Deutsch-Chinesischen Dialogforums einen wichtigen Beitrag zur Völkerverständigung.
    Ab 2007 bekleidete der Diplom-Ingenieur mehr als fünf Jahre lang das Ehrenamt des Präsidenten beim Verein Deutscher Ingenieure (VDI). Dort widmete er sich insbesondere der Stärkung des Berufsbildes in der Öffentlichkeit und der Förderung des technischen Nachwuchses in Deutschland.
    Auch im kulturellen Bereich führt Prof. Braun sein Engagement fort. So unterstützt er unter anderem die Hochschule für Musik und Tanz durch die Vergabe von Stipendien, sowie das Kammermusikensemble Concerto Köln und ist Gründungsmitglied des Klavierfestivals Ruhr, sowie des Vereins Kuratorium KölnMusik e.V. .
     
    Dementsprechend äußerte sich Professor Braun auch bei der Verleihung des Großen Bundesverdienstkreuzes: "Unternehmerisches Handeln und gesellschaftliches Engagement lassen sich meines Erachtens nicht voneinander trennen. Vielmehr wirkt das Wachstum eines Unternehmens positiv auf die Gesellschaft zurück. Umgekehrt ist ein gutes Umfeld Voraussetzung, um sich als Unternehmen nachhaltig entwickeln zu können. Beides zusammen, die Entwicklung und Begleitung von TÜV Rheinland zu einem erfolgreichen internationalen Prüfdienstleister und die positive Wirkung in die Gesellschaft hinein, sind für mich daher bis heute die wesentlichen Antriebskräfte meines Handelns. Ich freue mich sehr, das auf diese Weise geehrt zu sehen."
     

    Foto: obs/TÜV Rheinland AG/Ralph Sondermann



    Deutscher Zukunftspreis 2014 für schmackhafte Proteine

    Berlin, 20. November 2014
     
    Im Rahmen einer festlichen Gala in Berlin wurden am 19. November 2014 die Preisträger/innen des Deutschen Zukunftspreises 2014 bekannt gegeben.
     
    Der Deutsche Zukunftspreis für Technik und Innovation wurde an Dr. Peter Eisner, Dr. Stephanie Mittermaier und Katrin Petersen. Die Forscher aus dem Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung und der Prolupin GmbH haben ein einzigartiges Verfahren entwickelt, mit dem sich die bisher nicht genutzten Lupinen-Proteine erstmals für die Nahrungsmittelherstellung einsetzen lassen.
     
    Der Bundespräsident ehrt mit der Auszeichnung Forscher und Entwickler, die ihre Innovationen erfolgreich in marktfähige Produkte umsetzen und damit Arbeitsplätze schaffen. Der Preis ist mit 250.000 Euro dotiert.
     
    Nominiert waren in diesem Jahr drei Teams mit den Schwerpunkten: Neue Werkstoffe, Wege zu gesunder Lebensweise und hochkomplexe Messmethoden.
     
    Mehr Informationen zum Deutschen Zukunftspreis und den Preisträgern finden Sie hier:
    http://www.deutscher-zukunftspreis.de/


    Grundgesetzänderung zur Förderung der Wissenschaft auf dem Weg!

    Berlin, 13. November 2014
     
    Die Grundgesetzänderung zur Förderung von Wissenschaft, Forschung und Lehre wurde heute vom Bundestag mit einer Zweidrittelmehrheit auf den Weg gebracht. Am 19. Dezember 2014 wird auch der Bundesrat über die vorgelegte Grundgesetzänderung abstimmen.
     
    bestehende Kooperationsverbot verhindert, dass der Bund Bildungsprojekte auf Länderebene finanziell dauerhaft fördert.
     
    Dieses Kooperationsverbot soll durch die Änderung des Artikel 91b des Grundgesetzes abgeschwächt werden. Im Gesetzesentwurf heißt es explizit: "Bund und Länder können auf Grund von Vereinbarungen in Fällen überregionaler Bedeutung bei der Förderung von Wissenschaft, Forschung und Lehre zusammenwirken."
     
    Der Deutsche Verband Technisch-Wissenschaftlicher Vereine begrüßt die Stärkung der Kooperation zwischen Bund und Ländern! Wissenschaft, Forschung und Lehre werden von verbesserter Planbarkeit und verlässlicheren Perspektiven profitieren!
     
    Beispielsweise könnten bestehende gemeinsame Bund-Länder-Finanzierungen der Hochschulen, wie die Exzellenzinitiative, der Hochschulpakt oder der Qualitätspakt Lehre in zeitlich unbefristet Vereinbarungen überführt werden.
     
    Die grundsätzliche Zuständigkeit der Länder für das Hochschulwesen wird durch die geplante Grundgesetzänderung nicht in Frage gestellt.
     
    Die Pressemitteilung des BMBF finden Sie unter:
    http://www.bmbf.de/_media/press/PM1113-120.pdf
     
    Hier finden Sie den Entwurf der Grundgesetzänderung (Artikel 91b):
    http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/027/1802710.pdf


    Weitere 25,3 Mrd. Euro für die Stärkung der Wissenschaftslandschaft

    Berlin, 30. Oktober 2014
     
    Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) hat sich heute auf die Fortsetzung des Hochschulpaktes, der DFG-Programmpauschalen und des Paktes für Forschung und Innovation bis zum Jahr 2020 verständigt. Damit können diese erfolgreichen Bund-Länder-Programme mit einem zusätzlichen Finanzvolumen von 25,3 Mrd. Euro in die nächste Förderphase gehen.
     
    Zusätzlich hat die Exzellenzinitiative sehr erfolgreich eine neue Dynamik in das deutsche Wissenschaftssystem gebracht, die die Wissenschaftsministerinnen und -minister von Bund und Ländern in gemeinsamer Verantwortung und Finanzierung auch über das Auslaufen der Exzellenzinitiative im Jahr 2017 hinaus erhalten und ausbauen wollen.
     
    Die Fortsetzung der Pakte und der Exzellenzinitiative wird die Wissenschaftslandschaft stärken. Die GWK setzt damit ein erfreuliches Zeichen für eine weitere Verbesserung der Aus-/Bildungschancen in Deutschland.
     
    Mehr erfahren Sie über den Beschluss der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) unter:
    http://www.gwk-bonn.de/fileadmin/Pressemitteilungen/pm2014-10.pdf


    4ING setzt Standards für deutsche Promotion in Ingenieurwissenschaften und Informatik.

    Berlin, 22. Oktober 2014
     
    4ING, die Dachorganisation der Fakultätentage der Ingenieurwissenschaften und der Informatik an Universitäten, hat aktuelle Standards für die Qualitätssicherung ihrer Promotionen formuliert.
     
    Mehr erfahren Sie unter:
    http://www.4ing-online.de/fileadmin/uploads/pdf/ThemenProjekte/GermanDoctorate_2014_10_22.pdf


    Europäische Ingenieurvereinigung wählt DVT-Vorstand Ralph Appel in neues Amt

    Brüssel, 15. Oktober 2014
     
    Die Föderation Europäischer Nationaler Ingenieurverbände (FEANI) hat DVT-Vorstand Ralph Appel zu ihrem neuen Vizepräsidenten gewählt. Speziell die Themen engineerING card, der europäische Berufsausweis für Ingenieure, und Nachwuchsförderung wird Herr Appel vorantreiben. Zum Präsidenten der FEANI wurde der Portugiese Prof. José Viera gewählt.
     
    „Ich freue mich außerordentlich über die Wahl und das ausgesprochene Vertrauen“, sagt Appel. „Die weiter voranschreitende Globalisierung lässt auch den EU-Arbeitsmarkt immer weiter zusammenwachsen und die Nachfrage nach qualifizierten Ingenieuren steigen, die sich mobil auf europäischer Ebene bewegen. Doch es bestehen nach wie vor Hindernisse beim Arbeitsplatzwechsel innerhalb der EU. Ich werde mich in meinem neuen Amt weiterhin dafür einsetzen, diese Hindernisse zu beseitigen. Durch transparente, schnelle und zuverlässige Verfahren der Berufsanerkennung können wir die Mobilität von Arbeitskräften unterstützen und das Zusammenwirken der Mitgliedstaaten bei der Realisierung eines gemeinsamen Binnenmarkts stärken.“
     
    Speziell mit dem von ihr geschaffenen Titel “EUR ING (European Engineer)” schafft die FEANI einheitliche europäische Standards bei der Anerkennung von Ingenieur-Qualifikationen (siehe auch: www.dvt-net.de/europa/eur-ing.html).
     
    Ralph Appel ist Direktor des VDI und zudem ehrenamtlich Vorstandmitglied der Akkreditierungsagentur für Studiengänge der Ingenieurwissenschaften, der Informatik, der Naturwissenschaften und der Mathematik (ASIIN e.V.) und Mitglied im Verwaltungsrat des European Network for Engineering Accreditation (ENAEE).
     
    Der DVT war bisher durch Herrn Dr. Hans Heinz Zimmer im Vorstand der FEANI vertreten. Dr. Hans Heinz Zimmer ist ehrenamtliches Vorstandsmitglied des DVT und Vorstandsvorsitzender des VDE.
     
    Weitere Informationen finden Sie unter:
    http://www.feani.org/
     
    Quelle:
    http://www.vdi.de/artikel/europaeische-ingenieurvereinigung-waehlt-vdi-direktor-in-neues-amt/



    Internationale Expertenkommision evaluiert Exzellenzinitiative

    Berlin, 29. September 2014
     
    Im Jahr 2005 haben Bund und Länder die Exzellenzinitiative mit dem Ziel beschlossen, den Wissenschaftsstandort Deutschland nachhaltig zu stärken, seine internationale Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern und die universitäre Spitzenforschung sichtbarer zu machen. Dafür stellen Bund und Länder den deutschen Hochschulen in zwei Förderphasen rund 4,6 Mrd. Euro zur Verfügung.
     
    Die Exzellenzinitiative wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft im Zusammenwirken mit dem Wissenschaftsrat in drei projektorientierten Förderlinien durchgeführt:
     
    • „Graduiertenschulen zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses“
    • „Exzellenzcluster zur Förderung der Spitzenforschung“
    • „Zukunftskonzepte zum projektbezogenen Ausbau der universitären Spitzenforschung“
     
    Die unabhängige Expertenkommission spiegelt die Vielfalt der Wissenschaft wider und wird Anfang 2016 eine umfassende Evaluation aus unterschiedlichen Perspektiven vorlegen.
     
    Mehr Informationen zur Exzellenzinitiative finden Sie unter:
    http://www.gwk-bonn.de
     
    Mehr Informationen zur Internationalen Expertenkommission finden Sie unter:
    http://www.gwk-bonn.de/fileadmin/Pressemitteilungen/pm2014-08.pdf
    http://www.iit-berlin.de/de/pressemappe-ieke


    Ressourcenschutz als Zukunftsaufgabe in Wissenschaft und Praxis - Deutscher Umweltpreis 2014

    Berlin, 24. September 2014
     
    Für Ihren herausragenden und vorbildhaften Einsatz zum Schutz und Erhalt der Umwelt wird der Deutsche Umweltpreis 2014 je zu gleichen Teilen an Herrn Prof. Dr. Peter Hennicke und an Herrn Prof. Dr. Gunther Krieg verliehen.
     
    Der Deutsche Umweltpreis ist mit 500.000 Euro dotiert und damit der größte Umweltpreis Europas.
     
    Bundespräsident Joachim Gauck wird den Deutschen Umweltpreis am 26. Oktober 2014 in Kassel an die Preisträger überreichen.
     
    Weitere Informationen zu den Preisträgern erhalten Sie hier:
    https://www.dbu.de/123artikel35653_335.html


    Deutscher Zukunftspreis 2014: Bekanntgabe der Nominierten

    München, 18. September 2014
     
    Die Jury des Deutschen Zukunftspreises hat heute auf einer Pressekonferenz im Deutschen Museum die drei nominierten Teams für den Zukunftspreis 2014 vorgestellt. Die Entscheidung, wer den mit 250.000 Euro dotierten Zukunftspreis gewinnt, entscheidet sich am 19. November 2014.
     
    Mehr zum Deutschen Zukunftspreis finden Sie hier:
    http://www.deutscher-zukunftspreis.de/de/news/bekanntgabe-der-nominierungen-fuer-die-preisvergabe-2014


    Veröffentlichung des ERA-Fortschrittsberichts 2014

    Brüssel, 16. September 2014
     
    Die Europäische Kommission verfolgt den Plan, bis zum Jahr 2014 einen offenen Europäischen Forschungsraum (European Research Area, ERA) zu errichten. Fünf Prioritäten werden dabei in den Fokus gestellt:
    • Effektivere nationale Forschungssysteme,
    • optimale transnationale Kooperation und Wettbewerb,
    • offener Arbeitsmarkt für Forschende,
    • Geschlechtergleichberechtigung und
    • der freie Zugang zu wissenschaftlichem Wissen, auch über einen digitalen Europäischen Forschungsraum.
     
    Heute wurde der ERA-Fortschrittsbericht 2014 veröffentlicht, in dem die Umsetzung des Europäischen Forschungsraums und die Maßnahmen der Mitgliedsstaaten beschrieben werden.
     
    Die folgenden Punkte werden im Bericht als Defizite identifiziert:
    • Fehlende gemeinsame europaweite Standards zu den grundlegenden Prinzipien von (International) Peer Review
    • Teilweise keine Abstimmung zwischen nationalen und europäischen (ESFRI) Infrastruktur-Roadmaps
    • Unzureichende Ausbildung von Doktoranden in den Bereichen geistiges Eigentum bzw. Unternehmertum
    • Teilweise keine (gesetzliche) Pflicht zur internationalen Ausschreibung von Stellen an öffentlichen Forschungseinrichtungen
    • Zu geringer Fortschritt bzw. unzureichende Bemühungen der Mitgliedstaaten hinsichtlich der Gleichstellung der Geschlechter im Forschungsbereich
    • Teilweise keine nationalen Regelungen im Bereich „Open Access zu Forschungsdaten“ sowie keine einheitliche Anwendung der EU-Definition von Open Access
     
    Die Europäische Kommission sieht In diesen Feldern weiteren Handlungsbedarf.
     
    Mehr zum ERA-Fortschrittsberichts 2014 erfahren Sie hier (englisch):
    http://ec.europa.eu/research/era/eraprogress_en.htm


    Neue Hightech-Strategie der Bundesregierung stellt gesellschaftliche Beteiligung bei innovationspolitischen Prozessen in den Fokus!

    Berlin, 3. September 2014
     
    Heute wurde die neue Hightech-Strategie der Bundesregierung verabschiedet. Ziel der Hightech-Strategie ist es, Wachstum und Wohlstand in Deutschland zu stärken, indem der Weg wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Anwendung beschleunigt wird.
     
    Neben der Priorisierung von technisch zu lösenden Zukunftsaufgaben, der Stärkung des Technologietransfers aus der Wissenschaft in die Wirtschaft und dem Ausbau einer innovationsfördernden Umwelt steht die Mitgestaltung von innovationspolitischen Prozessen durch interessierte Bürgerinnen und Bürger im Fokus.
     
    Mehr zur neue Hightech-Strategie der Bundesregierung erfahren Sie hier:
    http://www.hightech-strategie.de/


    "Deutschland ist ein Ingenieurland."

    Berlin, 27. August 2014
     
    Die TU9 präsentieren eine neue Broschüre mit dem „Excellence in Engineering and the Natural Sciences – Made in Germany“. Darin stellen sich die TU9-Universitäten mit ihren Profilen, ihren Angeboten für Nachwuchswissenschaftler/-innen sowie einer Auswahl an Forschungsprojekten vor.
     
    Prof. Dr. Hans Jürgen Prömel, Präsident der TU9, schreibt dazu im Vorwort: „Deutschland ist ein Ingenieurland. TU9 setzt sich dafür ein, dass dies auch künftig so bleibt.“
     
    Die Broschüre der TU9 finden Sie hier:
    http://www.tu9.de/media/docs/tu9/tu9_broschuere_deutsch.pdf


    Quadriga Debatte: Bildung – Qualität made in Germany?

    Berlin, 23. August 2014
     
    Veranstaltungsankündigung:
     
    Was: Quadriga Debatte: Bildung – Qualität made in Germany?
    Wann: 9. Oktober 2014
    Wo: Allianz Forum, Berlin
     
    Über die Bedeutung von Bildung wird seit langem diskutiert. Ist Bildung ausschlaggebend für die Zukunft unserer Gesellschaft und jedes einzelnen darin? Diese Frage und die anstehenden Herausforderungen und Zukunftsperspektiven des zunehmend globalisierten und vernetzten Bildungssystems soll im Rahmen dieser Diskussionsveranstaltung beleuchtet werden.
     
    Mehr Informationen zu dieser Veranstaltung finden Sie unter:
    http://www.stifterverband.info/veranstaltungen/2014_10_09_quadriga_debatte/index.html


    Der Einfluss der Wissenschaft auf die Politik ist zu gering!

    Berlin, 29. Juli 2014
     
    Im Juli 2014 hat Wissenschaft im Dialog (WiD) erstmals Bürgerinnen und Bürger befragt, was sie über Wissenschaft denken und wie sie deren Bedeutung einschätzen. Wissenschaftsorganisationen, Hochschulen und forschende Unternehmen und vor allem auch die Politik können so erstmals erfahren, was Bürgerinnen und Bürger mit Blick auf die Wissenschaft bewegt.
     
    Das Wissenschaftsbarometer 2014 zeigt ein großes Interesse der Befragten an Themen aus Wissenschaft und Forschung.
     
    Hier die Kernaussagen des Wissenschaftsbarometers 2014:
    • Nahezu jeder zweite Deutsche möchte, dass die Gesellschaft stärker in Entscheidungen über Wissenschaft und Forschung einbezogen wird.
    • Bedeutung und Nutzen von Wissenschaft für die Gesellschaft werden von einer großen Mehrheit als hoch eingeschätzt.
    • Mehr als die Hälfte der Befragten möchte trotz einer notwendigen Reduzierung der Staatsausgaben keine Kürzungen bei den Ausgaben für Forschung.
     
    „Wissenschaft und Forschung brauchen verlässlichen gesellschaftlichen Rückhalt. Daher ist es erfreulich, dass die Bürgerinnen und Bürger im Wissenschaftsbarometer großes Vertrauen in die Forschung zum Ausdruck gebracht haben“, sagt Peter Strohschneider, Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und Vorsitzender der Gesellschafterversammlung von WiD.
     
    Der DVT ist Gesellschafter von WiD.
     
    Weitere Informationen finden Sie unter:
    http://www.wissenschaftsbarometer.de


    FEANI Annual Report 2012-2013

    Brüssel, 28. Juli 2014
     
    FEANI, die Föderation Europäischer Nationaler Ingenieursverbände, repräsentiert vier Millionen Ingenieure und ist auf europäischer Ebene ein anerkannter Gesprächspartner in den Bereichen der technischen Wissenschaften, der Bildung und der Akkreditierung.
     
    Der FEANI Annual Report 2012-2013 gibt einen konzisen Überblick der vergangenen Aktivitäten der FEANI und seiner Mitglieder.
     
    Dr. Rafael Fernandez Aller, Präsident der FEANI, fasst die wichtigsten Ziele in drei Punkten zusammen:
    • Ausbau der Positionierung der FEANI als etablierter und anerkannter Ansprechpartner für die Europäische Kommission für die Bereiche der technischen Wissenschaften und der Ingenieursverbände,
    • Engagement für die ständige Verbesserung der Ingenieurausbildung und der Qualifikation europäischer Ingenieure und
    • Verbesserung der Mobilität von Ingenieuren in Europa, zur Zeit im Wesentlichen durch die drei effektiven Instrumente: INDEX, den EUR ING Titel und die Engineering Card.
     
    Den FEANI Annual Report 2012-2013 finden Sie hier (englisch):
    http://www.feani.org/.../26240_Annual_Report_2012_2013_web.pdf


    Deutsche Wissenschaft bleibt Spitze!

    Berlin, 10. Juli 2014
     
    Die Gemeinsame Wissenschaftskonferen (GWK) stellt in Ihrem Monitoring-Bericht 2014 zum Pakt für Forschung und Innovation fest: Deutschlands Wissenschaft ist weiterhin in der internationalen Spitzengruppe und im globalen wissenschaftlichen Wettbewerb gut aufgestellt.
     
    Bund und Länder haben 2005 mit den Wissenschafts- und Forschungsorganisationen:
     
    – Deutsche Forschungsgemeinschaft
    – Fraunhofer-Gesellschaft
    – Hermann von Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren
    – Leibniz-Gemeinschaft sowie
    – Max-Planck-Gesellschaft
     
    Der Pakt für Forschung und Innovation, zunächst mit einer Geltungsdauer bis 2010, abgeschlossen, wurde im Jahr 2009 für den Zeitraum von 2011 bis 2015 fortgeschrieben ("PaktII").
     
    Gemeinsam wird das Ziel verfolgt, den Wissenschaftsstandort Deutschland nachhaltig zu stärken und seine internationale Wettbewerbsfähigkeit weiter zu verbessern.
     
    Die Wissenschaftsorganisationen haben sich mit dem Pakt verpflichtet, Effizienz und Qualität ihrer Forschungsaktivitäten auszubauen, ihre Vernetzung untereinander, mit den Hochschulen sowie der Wirtschaft voranzutreiben, neue Forschungsbereiche strategisch zu erschließen und um die besten Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler zu werben.
     
    Weiter Informationen zum Monitoring-Bericht 2014 finden Sie unter:
    http://www.gwk-bonn.de/fileadmin/Papers/GWK-Heft-38-PFI-Monitoring-Bericht-2014.pdf
     
     


    Mobile Ingenieure sind die Grundlage für ein innovatives Europa!

    Berlin, 7. Juli 2014
     
    Veranstaltungsankündigung:
     
    Was: 2nd European Engineers' Day
    Wann: 20 November 2014
    Wo: Sofitel Brussels Europe, 1 Place Jourdan, Brussels
     
    Auf dem zweiten Europäischen Ingenieurstag unter dem Motto “Mobile Engineers build an Innovative Europe" am 20. November 2014 werden die absehbaren und zukünftigen Herausforderungen an die technischen Naturwissenschaften analysiert. Der Europäische Ingenieurstag wird vor allem auch ein Forum für den kritischen Dialog zwischen Studenten, Forscher, Unternehmer, Wissenschaftler und politische Entscheidungsträger bieten. Insbesondere sollen Herausforderungen in den Themenbereichen der Ingenieursausbildung und der beruflichen Weiterbildung adressiert werden.
     
    Der Einfluss der Technik- und Naturwissenschaften sind in jedem Moment des täglichen Lebens spürbar: immer bessere Erfindungen, Techniken und Ausrüstungen sind große Erleichterungen, die zunehmend auch das Zusammenleben in der Gesellschaft beeinflusst.
     
    Die Ingenieursberufe spielen dabei eine spezielle Rolle. Gerade bei großen Infrastrukturprojekten stehen Anforderungen an Nachhaltigkeit und Lebensdauer neben dem allgemeinen Anspruch die Lebensqualität in der Gesellschaft zu verbessern an erster Stelle.
     
    In einer zunehmend globalisierten Welt ist die internationale und grenzüberschreitende Anerkennung von Ingenieursqualifikationen eine wichtige Voraussetzung, um eine innovative und lebenswerte Gesellschaft zu erhalten und auszubauen.
     
    Mehr Informationen finden Sie unter:
    www.feani.org
     


    Herr Dr. Walter Thielen verabschiedet sich aus dem DVT-Vorstand

    Berlin, 3. Juli 2014
     
    Anfang Juli hat Herr Dr. Walter Thielen nach 15 Jahren sein Amt als Hauptgeschäftsführer des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfaches (DVGW) an seinen Nachfolger, Herrn Dr. Gerald Linke, übergeben. Mit diesem Schritt verabschiedete sich Herr Dr. Thielen auch von seinem Amt als Vorstandsmitglied im DVT, das er seit 2006 wahrgenommen hat.
     
    Der DVT ist Herrn Dr. Thielen für sein langjähriges Engagement sehr verbunden. Durch seinen Einsatz als stellvertretender Vorsitzender hat Herr Dr. Thielen die Arbeit und die Weiterentwicklung des DVT maßgeblich vorangetrieben.
     
    Dafür danken wir Ihm herzlich !


    Transnationale Bildung für mehr Innovationskraft in Europa

    Berlin, 2. Juni 2014
     
    Internationaler Austausch und internationale Kooperation sind substantielle Voraussetzungen für exzellente Hochschulen, Spitzenforschung und Innovation. Und die Wichtigkeit von strategische Partnerschaften und Netzwerke nimmt weiterhin zu. Eine gelungene Ankopplung an international führende Wissenschaftssysteme und der Zugang zu den weltweiten Talenten sind Grundvoraussetzungen für die weitere Entwicklung der Innovationskraft in Deutschland. Dafür braucht es Vertrauen und Verständnis, die beispielsweise durch die Wahrnehmung von Bildungsangeboten geschaffen werden.
     
    Es gibt dabei ein neuartiges Phänomen, dass Studierende zunehmend internationale Bildungsangebote wahrnehmen, ohne in das Land der anbietenden Institution zu reisen. Diese transnationale Bildung ist eine Facette bei der Unterstützung der wirtschaftlichen Stärkung eines Landes und der Entwicklung einer globalen Wissensgesellschaft, die bisher noch wenig untersucht wurde. Im Rahmen der DAAD-Tagung Transnationale Bildung (TNB) - Ziele und Wirkungen wurde zu diesem Thema eine erste gemeinsame Studie des DAAD und des British Council vorgestellt.
     
    Die vorgestellte Studie finden Sie hier (englisch):
    http://www.britishcouncil.org/sites/britishcouncil.uk2/files/impacts_of_transnational_education.pdf


    Neuer stellvertretender Vorsitzender des DVT ist Dr. Peter Dahlmann

    Berlin, 22. Mai 2014
     
    Der Vorstand des DVT hat am 21. Mai 2014 Herrn Dr. Peter Dahlmann zum neuen stellvertretenden Vorsitzenden des DVT gewählt. Gemeinsam mit Herrn Prof. Dr. Gerald Gerlach wird Herr Dr. Dahlmann die gemeinnützige Zusammenarbeit der Mitglieder in den kommenden Jahren vorantreiben.
     
    Herr Dr. Dahlmann ist gleichzeitig geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Stahlinstituts VDEh.


    Bundesbericht Forschung und Innovation 2014 verabschiedet

    Berlin, 21. Mai 2014
     
    Wie können wir die Privatsphäre der Menschen schützen und gleichzeitig die Möglichkeiten der Digitalisierung nutzen? Wie kann eine Gesellschaft des längeren Lebens zum Wohl aller funktionieren? Wie können wir noch nachhaltiger, sozialverträglicher und umweltfreundlicher produzieren und konsumieren? Bei der Beantwortung dieser Fragen soll der am 21. Mai 2014 verabschiedete Bundesbericht Forschung und Innovation 2014 helfen.
     
    Bundesministerin für Bildung und Forschung, Frau Prof. Dr. Johanna Wanka, betont im Vorwort, dass es an der Zeit sei, die seit 2006 verfolgt Hightech-Strategie des Bundes zu einer umfassenden, ressortübergreifenden Innovationsstrategie weiterzuentwickeln, damit Deutschland ein Land des Wissens und der Innovationen bleibt.
     
    Der Bundesbericht Forschung und Innovation (BUFI) bietet einen umfassenden Überblick über Forschung und Innovation in Deutschland. Er stellt das deutsche Forschungs- und Innovationssystem auch in den internationalen Kontext. Mit dem Bundesbericht Forschung und Innovation antwortet die Bundesregierung auf das Gutachten 2014 der Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI), das Ende Februar Bundeskanzlerin Angela Merkel überreicht wurde.
     
    Den Bericht finden Sie unter:
    http://www.bmbf.de/pub/bufi_2014.pdf


    DVT-Verbandsversammlung in Düsseldorf

    Berlin, 21. Mai 2014
     
    Am 21. Mai 2014 fand im VDI-Haus in Düsseldorf die diesjährige ordentliche Verbandsversammlung des DVT statt.
     
    Ein wichtiger Tagesordnungspunkt der Verbandsversammlung war die Vorstellung eines bereits im DVT-Jahresbericht 2013 angekündigten strategischen Prozesses, der eine schärfere Profilierung des DVT mit seinen bestehenden und auszubauenden Aktivitäten zum Ziel hat.


    Sind Erfolge in der Wissenschaft auch eine Frage von Führung?

    Berlin, 13. Mai 2014
     
    Am 12. und 13. Mai 2014 hat im Leibniz-Saal der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften eine Veranstaltung der Hanns Martin Schleyer-Stiftung in Kooperation mit der Heinz Nixdorf-Stiftung, der Helmholtz-Gemeinschaft und der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg das X. Symposium Hochschulreform zum Thema: Führen(d) in der Wissenschaft – Sind Erfolge in der Wissenschaft auch eine Frage von Führung?
     
    Im Zentrum der Podiumsdiskussionen standen die Wissenschaftler selbst: Wie können Talente gewonnen, gefördert und optimal eingebunden werden? Eines der Ziele des Symposiums war der Austausch von Erfahrungen und neuen Ideen und zugleich Impulsen für eine erfolgreiche Umsetzung von strategischen Führungsaufgaben zu geben.
     
    Weitere Informationen zum Programm und Fotos finden Sie hier:
    http://www.schleyer-stiftung.de/veranstaltungen/alle_veranstaltungen/mai_14_berlin_sy_hr.html


    Überarbeitung der DVT-Satzung wurde im Vereinsregister eingetragen

    Berlin, 5. Mai 2014
     
    Die Satzung des DVT wurde in einer außerordentlichen Verbandsversammlung am 12. November 2013 entsprechend der gestiegenen Anforderungen des Finanzamts geändert. Die geänderte Satzung wurde am 5. Mai 2014 in das Vereinsregister am Amtsgericht Charlottenburg eingetragen.
     
    Die aktuelle Fassung der Satzung finden Sie hier:
    DVT-Satzung_2014.pdf


    Weniger Habilitationen und mehr Juniorprofessuren für mehr Chancen in der Wissenschaft?

    Berlin, 18. April 2014
     
    Der heute veröffentlichte Bundesbericht Wissenschaftlicher Nachwuchs 2013 stellt die Qualifizierung und Karriereentwicklung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern nach ihrem ersten berufsqualifizierenden Studienabschluss bis zur Promotion und in der anschließenden Phase weiterer Qualifizierung bis zum Übergang in eine berufliche Laufbahn auf dem akademischen Arbeitsmarkt und dem wissenschaftlichen Arbeitsmarkt außerhalb des akademischen Bereichs in den Mittelpunkt.
     
    Der hohe Anteil von befristet beschäftigten wissenschaftlichen Mitarbeiter von 90% legt nahe, dass die Entwicklung der Karrierestrukturen an deutschen Hochschulen und Forschungseinrichtungen auch weiterhin intensive Aufmerksamkeit und Anstrengungen benötigen.
     
    Mehr Informationen erhalten Sie hier:
    http://buwin.de/buwin/2013/


    EU-Konsultationsprozess zur Vereinfachung der Anerkennung von beruflichen Qualifikationen

    Brüssel, 7. April 2014
     
    Die European Professional Card (EPC) ist seit dem Inkrafttreten der EU-Ergänzungsrichtlinie 2013/55/EU am 17. Januar 2014 ein Schlüsselelement der EU-Richtlinie 2005/36/EG über die Anerkennung von Berufsqualifikationen. Die EU-Länder haben zwei Jahre Zeit um die Änderung der EU-Richtlinie umzusetzen. Sinn und Zweck der European Professional Card ist die Vereinfachung der Anerkennung von beruflichen Qualifikationen und für die Mitglieder zu einem reglementierten Beruf woanders üben machen in der EU.
     
    Um die flächendeckenden Implementierung vorzubereiten, hat die Europäische Kommission heute einen Konsultationsprozess über die Einführung des European Professional Card für Krankenschwestern, Ärzte, Apotheker, Physiotherapeuten, Ingenieure, Bergführer und Immobilienmakler gestartet. Die Konsultation wird bis zum 13. Juni 2014 andauern.
     
    Der DVT war über die Föderation Europäischer Nationaler Ingenieurverbände (FEANI) bereits in die vorausgehenden Schritte in 2013 involviert und ist in der seit Anfang 2014 aktiven EPC Focus Group vertreten.
     
    Weitere Informationen zum Konsultationsprozess finden Sie hier:
    http://ec.europa.eu/internal_market/consultations/2014/european-professional-card/index_en.htm


    Workshop "Förderung des technisch-wissenschaftlichen Nachwuchses"

    Berlin, 4. April 2014
     
    Es ist unbestritten, dass die technisch-naturwissenschaftliche Forschung die Innovationsfähigkeit in Deutschland stärkt . Die Aufrechterhaltung und der Ausbau von Innovationsfähigkeit sind wichtige Voraussetzungen für die Aufrechterhaltung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit und den Erfolg der sozialen Marktwirtschaft.
     
    Aus diesem Grund brauchen wir einen begeisterten Nachwuchs und gleichzeitig auch Akzeptanz für Technik- und Naturwissenschaften in der Gesellschaft. Dafür setzt sich der DVT ein.
     
    Daher hat der DVT sich bereits im November 2013 zusammen mit seinen Mitgliedsverbände zu einem ersten Workshop zusammengefunden, um über dieses wichtige Thema zu diskutieren. Die Förderung des technisch-wissenschaftlichen Nachwuchses ist bei vielen Mitgliedern des Deutschen Verbandes Technisch-Wissenschaftlicher Vereine eine zentrale Aufgabe, die zumeist auch als satzungsgemäßer Zweck festgeschrieben ist.
     
    Heute wurden in einem zweiten Workshop die Weichenstellungen für das weitere gemeinsame Vorgehen und die daraus resultierenden Planungs- und Vorbereitungsschritte vorgenommen.


    DVT-Jahresbericht 2013 veröffentlicht

    Berlin, 26. März 2014
     
    Der DVT umfasst heute 36 Vereine und Verbände aus Naturwissenschaft und Technik , in denen insgesamt etwa 210.000 Personen und über 17.000 Institutionen organisiert sind.
     
    Der Jahresbericht des DVT kann ab sofort unter folgendem Link (pdf) aufgerufen werden.
     
    Die Aktivitäten des DVT konzentrierten sich im Berichtszeitraum insbesondere auf:
    • die Vertretung der deutschen Ingenieursinteressen in der FEANI und in der WFEO,
    • die Verbesserung der internationalen Vergleichbarkeit von Berufsqualifikationen,
    • die Veranstaltung eines Workshops zur Verbesserung der Nachwuchsförderung und
    • die Vorbereitung der Planung von konkreten Aktivitäten zur Nachwuchsförderung.
     
    Der DVT war im Berichtszeitraum darüber hinaus in weiteren körperschaftsübergreifenden, vernetzenden Aktivitäten involviert, wie z.B. beim
    Deutschen Zukunftspreis des Bundespräsidenten, beim Deutschen Umweltpreis,
    bei der Wissenschaft im Dialog gGmbH und bei der Stiftung Werner-von-Siemens-Ring.
     
    Weitere Informationen können Sie dem Jahresbericht entnehmen:
    DVT-Jahresbericht_2013.pdf


    Verbesserung der Mobilität für Ingenieure - Ein Beitrag für Innovation und Wachstum in Europa

    Brüssel, 19. März 2014
     
    Mit der zunehmenden Globalisierung und der weiteren Integration der EU-Binnenmarkt nimmt die Nachfrage nach mobilen Fachpersonal weiterhin rasant zu.
     
    Auf einer gemeinsamen Abendveranstaltung der Föderation Europäischer Nationaler Ingenieursverbände (FEANI) wurde ausführlich diskutieren, wie die Mobilität von Fachpersonal verbessert werden kann und welche Auswirkungen auf Wachstum und Innovation in Europa zu erwarten sind.
     
    VDI-Präsident Prof. Dr.-Ing. Udo Ungeheuer betonte gegenüber zahlreichen Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft die große Bedeutung der grenzüberschreitenden Mobilität der Ingenieure in Europa.
     
    Große Konzerne und mittelständische Unternehmen sind zunehmend grenzüberschreitend tätig und Engineering-Leistungen werden in der Folge mehr und mehr in internationalen Projekten benötigt. Dieser Fakt - zusammen mit den regionalen Ungleichgewichten in der Verfügbarkeit von technischen Fähigkeiten in Europa - verstärkt die Nachfrage nach Ingenieuren, die in den EU-Mitgliedsstaaten eingesetzt werden können.
     
    Ingenieure, die in ihrem Beruf im EU-Ausland arbeiten wollen, werden dabei jedoch vielfach durch komplexe und langwierige Verfahren zur Anerkennung ihrer Qualifikationen behindert.
     
    Mit der jüngsten Änderung der Professional Qualifications Directive (2013/55/EU), ist die EU einen wichtigen Schritt zur Reduzierung von bestehende Mobilitätsbarrieren gegangen.
     
    Weitere Schritte müssen allerdings folgen, um die grenzüberschreitende Mobilität von reglementierten Berufen wirksam zu erleichtern und damit die Möglichkeiten eines funktionierende Binnenmarktes weiter zu verbessern.
     
    Bis zur Umsetzung weiterer Schritte bleibt der EUR ING (European Engineer) der FEANI damit ein wichtiges Instrument zum Nachweis der Qualifizierung als Ingenieur oder Ingenieurin. Der EUR ING sichert die Vergleichbarkeit der verschiedenen europäischen Ingenieursausbildungen. Durch das langjährige Bestehen des EUR ING, die hohen Qualitätsstandards und die immer weiter zunehmend Verbreitung besteht eine hohe Akzeptanz bei europäischen und weltweiten Arbeitgebern.


    European Professional Card: Neue Fokusgruppe zur Verbesserung der Anerkennung berufsqualifizierender Kompetenzen initiiert

    Brüssel, 28. Februar 2014
     
    In Folge des Aufrufs zur Interessenbekundung zur Einführung der European Professional Card (EPC) vom 18. Oktober 2013 verkündete die Europäische Kommission die Schaffung einer Fokusgruppe. Wesentliche Aufgabe der Fokusgruppe ist die Prüfung der Kriterien für die Einführung der EPC in sieben Berufe (Ärzte, Krankenschwestern, Apotheker, Physiotherapeuten, Ingenieure, Immobilienmakler und Bergführer).
     
    Ein erstes Treffen der Fokusgruppe, an der auch der DVT durch die FEANI beteiligt ist, hat am 31. Januar 2014 in Brüssel stattgefunden.
     
    Die offizielle Zusammenfassung des Treffens finden Sie hier (englisch):
    http://ec.europa.eu/internal_market/qualifications/docs/policy_developments/20140131-minutes-focus-group_en.pdf


    EFI: "Deutschland verliert zu viele seiner Spitzenforscher"

    Berlin, 26. Februar 2014
     
    Laut neuestem Gutachten der Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI) verliert Deutschland zu viele seiner Spitzenforscher. "Die Besten wandern ab, kehren aber nur selten nach Deutschland zurück. Sie verbleiben an attraktiven Forschungsdestinationen im Ausland“, schreibt die Kommission. Das deutsche Forschungssystem sei demnach derzeit nicht attraktiv genug und ziehe Forschungsqualität und Innovationskraft in Deutschland in Mitleidenschaft.
     
    Das Gutachten 2014 der Expertenkommission Forschung und Innovation wurde am 26. Februar 2014 an die deutsche Bundesregierung übergeben.
     
    Das Gutachten zum deutschen Innovationssystem finden Sie unter:
    http://www.e-fi.de/fileadmin/Gutachten_2014/EFI_Gutachten_2014.pdf


    Festveranstaltung der Stiftung Werner-von-Siemens-Ring

    Bremen, 13. Dezember 2013
     
    Am 13. Dezember 2013 wurden in Bremen acht neue Jungwissenschaftlerinnen und Jungwissenschaftler auf Vorschlag des DGLR, der DPG, der DVGW, der FhG, der PTB, und der Ringträger im Rahmen einer Festveranstaltung zum Thema „Raumfahrt – Grenzen überschreiten“ in Bremen ausgezeichnet.
     
    Der DVT ist durch seinen Vorsitzenden, Herrn Prof. Dr. Gerald Gerlach, im Stiftungsrat vertreten.
     
     

    Die neuen Jungwissenschaftlerinnen und Jungwissenschaftler der Stiftung Werner-von-Siemens-Ring nach der Festveranstaltung im Konzerthaus Bremen. Hintere Reihe von links: Christian Platschek, Alexander Joos, Dr. Stefan Kaluza, Dr. Andreas Burghardt, Dr. Benny Rievers, Dr. Stefan Breuer; Vordere Reihe von links: Prof. Dott. Manfred Fuchs (Ringträger 2011), Dr. Meike List, Prof. Dr. Joachim Ullrich (Vorsitzender), Dr. Gesine Grosche, Prof. Dr. Hermann Scholl (Ringträger 2011)



    Außerordentliche Verbandsversammlung

    Berlin, 12. November 2013
     
    Aufgrund der gestiegenen Anforderungen des Steuerrechts an die Bestandteile von Satzungen gemeinnütziger Vereine wurde die Satzung des DVT in einer außerordentlichen Verbandsversammlung am 12. November 2013 entsprechend der Vorgaben des Finanzamts geändert. Insbesondere wurde ein Abschnitt mit der Definition von konkreten Maßnahmen ergänzt. Die beschlossenen Änderungen wurden umgehend zur Eintragung an das Vereinsregister weitergeleitet.


    Workshop "Förderung des technisch-wissenschaftlichen Nachwuchses"

    Berlin, 8. November 2013
     
    Der DVT organisierte am 7. November 2013 gemäß § 2 seiner Satzung zur Förderung der technischen Wissenschaften einen Workshop zum Thema „Förderung des technisch-wissenschaftlichen Nachwuchses“.
     
    Wesentliche Ziele dieses Workshops waren eine Vernetzung der Themenverantwortlichen und die Präsentation der jeweiligen Aktivitäten zur Nachwuchsförderung.
     
    An dem Workshop nahmen die Verantwortlichen für dieses Themenfeld der folgenden Vereine teil: DGMK, DGQ, DGW, DGZfP, DVGW, DVT, FhG, VDE und VDI.
     
    Im Rahmen des Workshops präsentierten die Vereine ihre Strategien und Zielsetzungen, um den Nachwuchs für technisch-wissenschaftliche Themenstellungen zu interessieren und ihn in seinem Bestreben, technisch-wissenschaftliche Berufe zu erlernen, zu fördern. Die unterschiedlichen Strategien wurden von den Vertretern der Vereine diskutiert.
     
    Zur Systematisierung der Diskussion wurden Ansätze, Zielgruppen und Schlüsselthemen in Cluster gruppiert. Erste Ideen und Möglichkeiten zu gemeinsamen Projekten und Kooperationen, beispielsweise ein gemeinsamer MINT-Campus, wurden spontan diskutiert. Die gegenseitige Vorstellung der Aktivitäten und Angebote wurde von den Anwesenden des Workshops sehr positiv und hilfreich in Bezug auf die zukünftige Abstimmung von Aktivitäten aufgenommen.
     
    Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben sich für die Fortführung des angestoßenen Austausches ausgesprochen. Ein zweiter DVT-Workshop zum Thema Nachwuchsförderung wird voraussichtlich am Anfang des zweiten Quartals 2014 stattfinden.


    Verbesserung der Mobilität in Europa durch die Einführung der European Professional Card

    Brüssel, 18. Oktober 2013
     
    Durch transparente, schnelle und zuverlässige Verfahren der Berufsanerkennung soll die Mobilität von Arbeitskräften unterstützt und das Zusammenwirken der Mitgliedstaaten bei der Realisierung eines gemeinsamen Binnenmarkts gestärkt werden.
     
    Am 9. Oktober 2013 stimmte das Europäische Parlament über eine Änderung der Richtlinie 2005/36/EG über die Anerkennung von Berufsqualifikationen ab. Die European Professional Card (EPC) ist seitdem eines der wichtigsten Elemente der überarbeiteten Richtlinie.
     
    Das Konzept der EPC wurde mit interessierten Berufsorganisationen im Jahr 2011 im Rahmen einer Lenkungsgruppe entwickelt, an der sich auch Föderation Europäischer Nationaler Ingenieurverbände (FEANI) beteiligt hatte.
     
    Die Europäische Kommission hat jetzt dazu aufgerufen, sich an der konkreten Implementierung der European Profesional Card zu beteiligen. Über die FEANI wird der DVT an der Umsetzung der European Profesional Card sein Interesse an der Mitarbeit ausdrücken und die flächendeckende Implementierung der European Profesional Card unterstützen.
     
    Weitere Informationen zum Beteiligungsverfahren der Europäischen Kommission:
    http://ec.europa.eu/internal_market/qualifications/docs/policy_developments/131018_call-for-interest_en.pdf





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